Aktuelles aus dem Verlag

© ARD_Thorsten Jander

Musikalische Lesung aus dem Kleinen Prinzen

Constantin Lücke liest, begleitet durch eine Klarinette, aus „Der Kleine Prinz“.

26. September um 19.00 Uhr
Buchhandlung Pegasus, Streibgasse 8, 70567 Stuttgart

 27. September um 19.30 Uhr
Buchhandlung Back, Traubenplatz 6, 74189 Weinsberg

28. September um 19.00 Uhr
Buchhaus König, Steinweg 7, 99974 Mühlhausen/Thüringen

© Privat

Isabel Pin zu Gast beim Käpt`n Book Lesefest

Isabel Pin liest an vielen Terminen und an vielen interessanten Orten rund um Bonn unter anderem aus „Kinder, wenn Euch ein Kleiner Prinz begegnet“ vor.

30. September bis 14. Oktober
Käpt`n Book Lesefest

Lesung mit Ilinca Florian

23.10.
Ilinca Florian liest im Literaturhaus SalzburgStrubergasse 23, 5020 Salzburg

30.10.
Ilinca Florian ist im Literaturahaus Innsbruck zu Gast und liest aus „Als wir das Lügen lernten“.                                                                                                                                        Josef-Hirn-Straße 5/10. Stock, 6020 Innsbruck

 

 

Veranstaltungen mit Ondřej Buddeus

15., 16.,17., 18. und 19. Juli
Interaktive Lesungen mit Ondřej Buddeus beim White Raven Festival an verschiedenen Orten in München!

 

75 Jahre DER KLEINE PRINZ

Am 6. April 1943 erschien Der Kleine Prinz erstmalig in den USA, 1945 in Frankreich und 1950 erstmalig in deutscher Sprache im Karl Rauch Verlag. In der bekannten Übersetzung von Grete und Josef Leitgeb.

Wann Saint-Exupéry erstmals die Idee zum Kleinen Prinzen fasst, ist bis heute Gegenstand vieler, teilweise spekulativer Überlegungen. So nimmt man beispielsweise das Jahr 1935 an, als der Autor mitten in der libyschen Wüste notlanden muss und erst nach fünf Tagen wieder auf Menschen trifft. Auch beginnt er etwa um diese Zeit, sich in Restaurants die Wartezeit mit Zeichnungen auf den Papiertischdecken zu vertreiben – Skizzen einer kleinen Figur, die durchaus als Vorläufer des Kleinen Prinzen betrachtet werden kann. Seine Briefe werden von nun an ebenfalls mit dieser Figur verziert, die bisweilen einfach durch den Text hindurch spaziert.

Den eigentlichen Anstoß gibt jedoch 1942 die Frau seines amerikanischen Verlegers Curtice Hitchcock, die Saint-Exupéry dazu ermuntert, es einmal mit einem Märchen für Kinder zu versuchen. „Saint-Ex“ – wie er von Freunden und Kollegen genannt wird – lebt zu dieser Zeit in New York. Nachdem er von September 1939 bis August 1940 im Kriegseinsatz gewesen ist, plant er eine Reise nach New York, aus der unerwartet ein dreijähriger Aufenthalt wird. Seine allgemeine Verfassung ist zu dieser Zeit nicht gut. Die geistig-politische Zerstrittenheit seiner Landsleute daheim plagt ihn ebenso wie das Bemühen darum, die Amerikaner für die Lage Europas im Krieg zu interessieren. Hinzu kommen gesundheitliche Beschwerden und das Fremdheitsgefühl in New York, das auch nach längerem Aufenthalt nicht weichen will.

In diesem Zustand schreibt er den Kleinen Prinzen, der bei seinem Erscheinen im April 1943 zunächst Irritation auslöst. Saint-Exupéry ist zu dieser Zeit längst kein unbekannter Autor mehr. Seine in den Jahren zuvor erschienenen Bücher Südkurier, Nachtflug, Wind, Sand und Sterne (Orig. Terre des hommes) sowie Flug nach Arras sind große Publikumserfolge und werden zum Teil mit bedeutenden Preisen bedacht. Auch seine journalistischen Beiträge aus Russland und Spanien, wo er zeitweise als Korrespondent tätig ist, finden große Beachtung.

Das Befremden bei Erscheinen des Kleinen Prinzen resultiert aus der Erwartungshaltung einer Öffentlichkeit, die den Autor – mit Recht – durch seine bisherige Arbeit als humanistisch engagierten Kritiker seiner Zeit kennengelernt und nun eher eine politische Stellungnahme zum Kriegsgeschehen erwartet hat. Erst später beginnt man zu begreifen, dass der Kleine Prinz in seinen Grundgedanken, seiner philosophischen Stimmung völlig im Einklang mit Saint-Exuperys früheren Schriften steht: Es finden sich die Ablehnung des sinnentleerten, begeisterungsarmen Lebens in der modernen Massengesellschaft sowie eines überintellektualisierten und dadurch kraftlos gewordenen Humanismus wieder.

Lesung mit Mirko Bonné

14. April
Mirko Bonné liest aus seinem Buch „Die Widerspenstigkeit“ im Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg

Herzlichen Glückwunsch, Kleiner Prinz!

Im Jahr 1943 erschien die erste Ausgabe.
Den 75. Geburtstag wollen wir als deutscher Originalverlag des Kleinen Prinzen mit Ihnen feiern!

Das & vieles mehr in unserer >> Vorschau Frühjahr 2018

Buchpräsentation mit David Böhm und Ondřej Chrobák

Seit wann gibt es Museen? Was ist der Unterschied zwischen einem Museum und einer Galerie? Und wie entsteht überhaupt Kunst?

Ein Kunstmuseum ist ein Ort, an dem Kunstwerke ausgestellt werden. Aber seit wann gibt es  Museen und wie haben sie sich im Lauf der Zeit verändert? Wie werden die Werke präsentiert, wie kümmern sich Museen und Galerien um sie und wie organisiert man eine Ausstellung?

Ondřej Chrobák hat zusammen mit zwei weiteren Kunsthistorikern ein sehr unterhaltsames Buch geschrieben, David Böhm hat es illustriert. Diese beiden Künstler stellen ihr Buch WIE KOMMT DIE KUNST INS MUSEUM? in Düsseldorf  vor.

Samstag, 14. Oktober 2017: 12.00 – 19.00 Uhr
Sonntag, 15. Oktober 2017: 12.00 – 16.00 Uhr

In der Galerie Engelage & Lieder, Ackerstraße 199, 40233 Düsseldorf

Lesereise Hanne Ørstavik

Hanne Ørstavik liest aus Ihrem Buch »Liebe«

Jon ist mit seiner Mutter Vibeke in eine nordnorwegische Kleinstadt gezogen. Sein neunter Geburtstag steht am nächsten Tag bevor. Als Leser folgen wir den beiden durch den Abend und die Nacht.
Eine tiefe Verbindung zwischen Mutter und Sohn wird deutlich, wenn sie abwechselnd von ihren Wünschen und Erwartungen erzählen. Jedoch nicht ihrem Gegenüber und so lösen Missverstehen und Schweigen die Ereignisse dieser Nacht aus.

»Alles ist drin: Einsamkeit, Sehnsucht, Selbstzweifel – und der desperate, aber nicht endende Wille, etwas daran zu ändern.« Neue Zürcher Zeitung

 

Besuchen Sie Hanne Ørstavik an folgenden Terminen:

3. November 2017

Greifswald
Lesung und Gespräch im Rahmen der 18. Internationalen Autorentagung »Junge Literatur in Europa« der Hans Werner Richter Stiftung

 

7. November 2017

Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

 

18. November 2017

Schloss zu Spitz, Schlossgasse 3, 3620 Spitz/Wachau (Österreich)

 

28. November 2017

Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg
Lesung im Rahmen der Nordischen Literaturtage

 

30. November 2017

Literaturhaus Wien, Zieglergasse 26A, 1070 Wien (Österreich)

Lesereise A.L. Kennedy

A. L. Kennedy liest aus Ihrem Buch »Leises Schlängeln«

A.L. Kennedy hat die Schlange aus Antoine de Saint-Exupérys »Der Kleine Prinz« entführt und in ihre eigene Geschichte gesetzt. Wer ist dieses Wesen, das doch mit dem Tod ein Bündnis hat?

Erzählt wird amüsant und poetisch die Freundschaft des Mädchens Mary zur Schlange Lamno, die Mary eines Tages in ihrem winzigen Garten aufspürt und ein Leben lang mit ihr verbunden ist.

Besuchen Sie die große britische Erzählerin an folgenden Terminen:

5. November 2017

Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz, 6900 Bregenz (Österreich)

 

6. November 2017

Aargauer Literaturhaus/Müllerhaus, Bleicherain 7, 5600 Lenzburg (Schweiz)

 

7. November 2017

Deutsch-Amerikanisches Institut, Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg

 

8. November 2017

Buchhandlung Klaus Bittner, Albertusstraße 6, 50667 Köln

 

9. November 2017

Literaturhaus Freiburg. Die Lesung findet im Rahmen der Eröffnung der Freiburger Literaturtage statt.

 

10. November 2017

Literaturhaus Dortmund, Neuer Graben 78, 44139 Dortmund

 

11. November

Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, 4051 Basel (Schweiz)

NOMINIERT FÜR DEN DEUTSCHEN JUGENDLITERATURPREIS 2017

Viel Wissen rund um den Kopf!
So ein Kopf ist sehr faszinierend – er informiert uns darüber, was es wo zu sehen oder zu hören gibt, wie etwas riecht oder schmeckt. Im Kopf sitzt das Management unseres Körpers, weil unser Gehirn an wirklich alles denkt.
Er ist unser wichtigstes Körperteil, und je länger wir uns mit ihm beschäftigen, desto klarer wird, dass wir eine kleine Enzyklopädie brauchen, die uns alles erklärt.

Entstanden ist ein fantasievolles, lyrisches Werk. Durchgehend illustriert, manchmal als Comic, werden viele Kinderfragen beantwortet, unter anderem von einem Neurologen und einem Detektiv.

Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf für A.L. Kennedy

11. Dezember, 11.00 Uhr
Festakt anlässlich der Überreichung des Heine-Preis an A. L. Kennedy im Plenarsaal des Düsseldorfer Rathauses, Marktplatz 2
Die Laudatio hält der Literaturwissenschaftler und Journalist Hubert Spiegel
Ein begrenztes Kartenkontingent wird zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finde Sie auf der Seite der Stadt Düsseldorf

11. Dezember, 17.00 Uhr
Lesung von A.L. Kennedy im Palais Wittgenstein, Bilkerstraße 79, 40213 Düsseldorf

Veranstaltungen mit David Böhm und Ondřej Buddeus

03. November
Workshop mit den Autoren David Böhm und Ondřej Buddeus im Karikaturmuseum in Krems, 3500 Krems-Stein/Österreich

17. November
Familienveranstaltung mit David Böhm und Ondřej Buddeus in der Zentralbibliothek Düsseldorf, 40227 Düsseldorf

Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf für A.L. Kennedy

A.L. Kennedy wird mit dem Heine-Preis 2016 der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet. Der Heine-Preis zählt zu den bedeutendsten Literatur- und Persönlichkeitspreisen in Deutschland und wird seit 1972 verliehen; er ist mit 50.000 Euro dotiert. Der Preis wird in diesem Dezember, rund um Heinrich Heines 219. Geburtstag am 13. Dezember, in einem Festakt überreicht. Der genaue Termin des Festaktes wird noch bekannt gegeben.

Die Heine-Preis-Jury traf ihre Entscheidung für A. L. Kennedy am 1. Oktober. Die Jury begründete ihr Votum wie folgt: „Der Heinrich-Heine-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf 2016 wird an A. L. Kennedy verliehen. Ausgezeichnet wird die in Glasgow geborene Autorin für ihr eigenwilliges literarisches Werk, in dem sie die Grenzen menschlicher Seele und zugleich die des Schreibens auslotet – nie ohne Humor, abgründig und zärtlich. Ihr Blick auf politische und soziale Zustände schärft gesellschaftliche Diskussionen, etwa über den Irak-Krieg oder den Brexit. In der Tradition Heinrich Heines ist A. L. Kennedy eine große Literatin und eine streitbare Europäerin.“

A.L. Kennedy
Leises Schlängeln

Erzählung
Aus dem Englischen übersetzt von Ingo Herzke
112 Seiten, gebunden, fadengeheftet, mit Lesebändchen
12 x 20 cm
€ 18,00 (D) / € 18,50 (A)
ISBN-13 978-3-7920-0249-0

 

in-den-warenkorb

* inkl. MwSt ggf. zzgl. Versandkosten/Lieferbeschränkungen
Verfügbare Zahlungsarten / Lieferzeiten